Unendlich attraktiv
in Winterbach

Gemeinde Winterbach

Streuobst

Als eine der ältesten Siedlungen im Remstal - die erste urkundliche Erwähnung fand im Jahr 1046 statt - hat sich das rund 8000 Einwohner zählende Winterbach zu einer lebens- und liebenswerten Gemeinde entwickelt. Die Gemeinde ist 25 km östlich von Stuttgart gelegen und durch einen S-Bahn-Anschluss und die vierspurige ausgebaute Bundesstraße 29 sehr gut erreichbar.

Winterbach bietet seinen Einwohnern eine gute Infrastruktur. Angefangen vom reichhaltigen Angebot an Fachgeschäften über gute Sportstätten, Freizeit-, Bildungs- und soziale Einrichtungen bis hin zu einem großen Angebot an Arbeitsplätzen. Schön gelegene Wohngebiete mit kurzen Wegen zur Ortsmitte und die direkte Lage am Rand des Naherholungsraumes Schurwald, mit seinem umfangreichen Waldbestand, machen Winterbach sehr attraktiv.

Zur Gemeinde gehören zwei Teilorte – Engelberg und Manolzweiler. Der Engelberg zieht sich vom südlichen Ortsrand Winterbachs zur Schurwaldhochfläche, dem Goldboden hoch. Auf dem Engelberg befindet sich die Freie Waldorfschule, ein kultureller Schwerpunkt im Remstal. Manolzweiler hat bis heute seinen ländliche Eigenart erhalten und ist Preisträger auf Kreisebene im Landeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" und ein lohnendes Ausflugsziel für Wanderer und Radfahrer.

Zu Beginn des späten Mittelalters wurde in Winterbach eine neue Kirche gebaut. 1309 entstand die Michaelskirche, wie sie sich im Großen und Ganzen heute noch präsentiert. Allerdings - und das liegt aufgrund der früheren Erwähnungen der Kirche auf der Hand - war dies nicht der erste Kirchenbau an dieser Stelle; vielmehr gingen der heutigen Michaelskirche, die zu den ältesten Kirchen des Remstales zählt, einer oder gar mehrere Vorgängerbauten voraus.

Sehenswert ist auch die Ortsmitte mit Marktbrunnen, den drei Rathäusern und den Geschäftshäusern im Oberdorf. Die heute zum Bürgerhaus umgebaute ehemalige Kelter ist ein weiteres Schmuckstück der Gemeinde. Die Winterbacher Kelter wurde um 1750 erbaut und ist Zeuge für die Bedeutung der Winterbacher Weingärtner in früherer Zeit. Sie eignet sich bestens für festliche Anlässe (Hochzeiten, Jubiläen, Vereinsfeste) und für kulturelle Veranstaltungen (Konzerte, Ausstellungen, Lesungen).

Weingärten ('Wengert') gibt es in Winterbach seit ca. 800 bis 1.000 Jahren. Urkundlich erwähnt wurden die Weingärten zum ersten Mal 1291. Vor dem 30-jährigen Krieg hatte der Weinbau seine größte Ausdehnung erreicht. Er war von den hügeligen Südlagen bis an den Wald hinauf gewachsen, und selbst Hänge auf der Nordseite waren mit Reben bepflanzt. Die Gemeinde Winterbach konnte im Jahr 2004 eine Parzelle in der jahrhundertealten Weinberglage erwerden und in diesem

Weinberg wieder Reben der Sorte 'Spätburgunder' pflanzen. Der aus diesen Trauben gewonnene Wein wird zu besonderen Anlässen als Ratswein ausgeschenkt und trägt den Namen 'Urban'. In Winterbach feiert man gern auch viele Feste und organisiert zahlreiche Veranstaltungen. Ein großes Event jedes Jahr im Juni ist das weit über die Dorfgrenzen bekannte Brunnenfest, wobei der Markplatz mit dem Neptunbrunnen und das Oberdorf zum Mittelpunkt des Spektakels werden. Jung und Alt trifft sich zum geselligen Feiern. Auf zwei Bühnen wird für Stimmung gesorgt - der Musikverein und zahlreiche Bands unterhalten bis spät in die Nacht. Die Vereine sorgen für ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken.