Unendlich glücklich
in Schwäbisch Gmünd

Geplante Projekte

in der ältesten Stauferstadt

In Schwäbisch Gmünd wird es auch im Jahr 2019 unendlich viel zu entdecken geben: In Zusammenarbeit werden die Stadt Schwäbisch Gmünd und die Touristik und Marketing GmbH dazu beitragen, dass die Remstal Gartenschau 2019 ein voller Erfolg wird.

Die Gäste dürfen sich auf attraktive Ausstellungen und Schaupflanzung, genauso wie auf neue bauliche Anlagen in der Ältesten Stauferstadt freuen. Neben der Anlage von urbanen Gärten, wird es auch besondere Blumenbilder und Schaugärten sowie eine Blumenhalle geben, in der regionale Blumengeschäfte ihre moderne Floristik und ihr Kunsthandwerk zeigen werden.

Untenstehend können Sie sich genauer über die baulichen Projekte in Schwäbisch Gmünd, die im Rahmen der Gartenschau umgesetzt werden, informieren. Außerdem finden Sie auch einige Projekte, die gemeinsam mit allen 16 Gartenschau-Kommunen realisiert werden. Beispielsweise das talweite Wanderwegenetz und das Architekturprojekt „16 Stationen“.

Blühender Stadtrundgang

Der Rundgang beginnt am zentral gelegenen Bahnhof. Von dort geht es weiter in den Stadtgarten mit Remspark, in dem eine bunte Vielfalt an Pflanzen und Blumen betrachtet werden können und zahlreiche Veranstaltungen stattfinden werden. Im Wolkengarten kommen vor allem die kleinen Gartenschaugäste auf ihre Kosten. Entlang der Grabenallee am Josefsbach führt der Weg durch fantasievolle Ausstellungsgärten zum Zeiselberg.

Die Landschaftsarchitekten Prof. Jörg Stötzer, Stuttgart hatten für den Zeiselberg eine leuchtende Idee. Ein barrierefreier Weg soll künftig den Aufstieg zum Zeiselberg erleichtern. Dieser wird mit einer Cortenstahlmauer, in der 1.000 Kristalle eingesetzt werden verziert. Nachts leuchten die Steine und werden so zu "Glücklichter". Weitere Informationen hierzu unter Mitmachen!

Ein neu angelegter Kulturgarten mit Beeren, Weinreben und Obst entlang dieses Weges, wie ihn damals die Klöster hatten, soll die Gmünder Klostertradition aufleben lassen.

Aber nicht nur das. Denn der Zeiselberg soll zum "Berg der Kinder" werden:

  • Eine 30 Meter lange Röhren-Rutschbahn bietet einen unendlichen Spaßfaktor
  • Eine Zwergziegenherde zum Streicheln und Beobachten wird die großen und kleinen Besucherinnen und Besucher zum Staunen bringen

Nach einem kleinen Snack und einem erfrischenden Getränk in dem Biergarten direkt auf dem Zeiselberg, kann ein unendlich beeindruckender Blick über die Dächer von Schwäbisch Gmünd auf der Aussichtskanzel genossen werden.

Ein bisschen Dolce Vita im schaffigen Gmünd!

Weiter geht die Tour vom Zeiselberg zum Königsturm. Der Königsturm ist mit 39,9 Metern Höhe der höhste Turm Schwäbisch Gmünds.

Der 515 Jahre alte, halbrunde Schalenturm birgt ein Geheimnis. Denn im 17. und 18. Jahrhundert wurde der Turm im Untergeschoss als Gefängnis genutzt. Erst als Frauengefängnis für Hexen und bis 1802 war er das städtische Gefängnis. Die Stadt und der Arbeitskreis Alt Gmünd e.V. haben sich zur Aufgabe gemacht, den Geheimnissen des Turms auf den Grund zu gehen und diese der Öffentlichkeit zur Remstal Gartenschau zu präsentieren.

Die nächste Station führt Sie in die Imhofstraße. Das älteste Stadtviertel wurde vor allem von der jüdischen Gemeinde besiedelt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Gebäude der Imhofstraße 9. Hier stand einst die Synagoge der Gemeinde. Ein Dokumentationszentrum soll künftig die Besucherinnen und Besucher über das "Jüdische Viertel in Schwäbisch Gmünd" informieren.

Weiter geht es zum Kornhaus. Das Gebäude, das ursprünglich als Lagerort für Getreide gebaut wurde, ist heute Sitz des Gmünder Kunstvereins. Direkt daneben gelegen, befindet sich die Ott-Pausersche Fabrik, eine ehemalige Silberwarenfabrik. Die Gartenschau Besucherinnen und Besucher können sich hier über die Gold- und Silbertradition von Schwäbisch Gmünd informieren und Silberwaren im Museum betrachten.

Über einen der schönsten Marktplätze Süddeutschlands geht es wieder zurück in Richtung Bahnhof, wo der Rundgang endet.

Ruhevoller Leonhardsfriedhof

Einen Ort zur Trauer und Erinnerung an Verstorbene zu schaffen, ist sowohl etwas Trauriges, als auch etwas sehr Schönes.

Auf dem Leonhardsfriedhof sind viele Gmünder Persönlichkeiten bestattet. Unter anderem liegen hier Julius Erhard (Erhard & Söhne), Josef Bidlingmaier (Uhrenfabrikant) oder Fritz Möhler (Goldschmied).

Die würdevoll angelegte Friedhofsanlage ist ein besonders schöner Platz und einer der ältesten Friedhöfe, der immer noch belegt ist. Der historische Charakter und Charme ist einzigartig und wird zur Remstal Gartenschau 2019 erhalten bleiben.

Erste Maßnahmen wurden dankenswerter Weise mit der katholische Kirchenpflege und des Arbeitskreises Alt-Gmünd in langjähriger Arbeit mit großem ehrenamtlichem Engagement umgesetzt. 

Diese Arbeit wird zur Gartenschau 2019 weiter geführt. Vor Ort werden historische Denkmäler saniert. Während die Restauratoren feilen, malen und die ursprüngliche Schönheit der Denkmäler rausputzen, kann bei einer lebendigen Werkstatt dabei über die Schulter geschaut werden. 

 

 

Die nachgotische Herrgottsruhkapelle am Leonhardsfriedhof wurde im Jahr 1622 von Caspar Vogt, einem Gmünder Kirchenbaumeister, erbaut und ist seit 1978 ist sie im Besitz des Arbeitskreises Alt-Gmünd e.V.. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, historische Gebäude in Schwäbisch Gmünd zu betreuen und zu restaurieren. Auch die Herrgottsruhkapelle hat der Alt-Gmünd e.V. über mehrere Jahre saniert. Spannend ist, dass sich in der Kapelle eine Legende verbirgt, die Legende des „Geiger zu Gmünd“ von Justinus Kerner. Bei genauem Hinsehen, wird man den Geiger vielleicht sogar entdecken. 

Besinnlicher Glaubensweg "Via Sacra in Gamundia"

 

Der Weg orientiert sich in seiner Länge an der Via Dolorosa in Jerusalem, dem Schmerzensweg Jesu vom Amtssitz des Pontius Pilatus zum Kreuzigungshügel Golgota. Dieser ist heute im Grunde genommen ein touristischer Weg, der Glaubens-Gedenkstätten miteinander verbindet. Schwäbisch Gmünd ist nicht nur durch die kirchliche und klösterliche Tradition.

Der Glaubensweg startet an der Herrgottsruhkapelle. Weiter führt die Via Sacra Gamundia durch den Leonhardsfriedhof mit St. Leonhardskirche. Die nächste Station ist die Honiggasse. An der ehemaligen Stadtmauer gelegen, ist die verwinkelte Gasse ein Schmuckstück der Stadt. Hier fühlt es sich, ja gar verwunschen an, ein bisschen wie in einer anderen Welt.

Die nächste Station der Via Sacra ist der Spitalinnenhof. Wie der Name es verrät, war hier einst das Spital von Schwäbisch Gmünd. Heute wird das ehemalige Spital als Verwaltungbüro der Stadtverwaltung genutzt. Ebenso befindet sich im Innenhof die Stadtbibliothek mit "Uhrenstube", ein Trauungsraum, ein Café, ein Altersheim und die Spitalmühle. In der Spitalmühle befindet sich der "Generationentreff" mit Ausstellungen, Veranstaltungen, Kursen und mehr für Jung und Alt.

Die kleine grüne Parkanlage im Spitalinnenhof ist ein Geheimtipp zum Entschleunigen, Verweilen und Entspannen.

 

Von hier aus geht es direkt in die Innenstadt von Schwäbisch Gmünd, vorbei an den wichtigsten Glaubenszeugnisse:

  • Marienbrunnen
  • Franziskuskirche
  • Judenhaus in der Imhofstraße 9
  • Johanniskirche
  • Heilig-Kreuz-Münster
  • Augustinuskirche
  • Museum im Prediger mit den dortigen Zeugnissen der Volksfrömmigkeit und dem Münsterschutz
  • „Mutterhaus“
  • Gedenkstätte der ehemaligen Synagoge

 

Weiter führt der Weg am Stationskreuz am Fünf-Knopf-Turm vorbei durch den Remspark im Stadtgarten. Durch die Bahnhofsunterführung gelangt man am St. Salvator Kreuzweg und den Felsenkapellen an, wo die Via Sacra endet. Der Verein Salvator Freundeskreis hat die Pflege und Unterhaltung des Wallfahrtsortes übernommen und betreibt über den Dächern von Schwäbisch Gmünd eine Schenke, die Salvatorklause, in der eine Erfrischung nach dem kurzen Aufstieg genossen werden kann.

Die „Via Sacra in Gamundia“ kann auch in umgekehrter Richtung begangen und erlebt werden.

Während der ganzen Via Sacra in Gamundia werden Sie von einem virtuellen Tourguide begleitet. Das digitales Leitsystem ermöglicht mehr Informationen per Smartphone an den einzelnen Stationen zu erhalten. Sie scannen die Infotafel ab und erhalten ein Informationsvideo. Derzeit wird diese Virtual Reality Software eigens für die Via Sacra entwickelt. 

Lebendiger Stadtteil Hussenhofen

Gemeinsame Projekte aller 16 Gartenschau-Kommunen

16 Stationen | Dreistöckige Holzkonstruktion für Gmünd

RemstalWeg | Rundwege in Schwäbisch Gmünd