Unendlich glücklich
in Schwäbisch Gmünd

Stadt Schwäbisch Gmünd

Stadtgrün und Parks

Schwäbisch Gmünd - Die älteste Stauferstadt

Die Uhren ticken schon immer ein wenig anders in Schwäbisch Gmünd - in der Stadt, die für ihr besonderes Gefühl für Schönheit, für Handwerk, für Baukunst, Gestaltung, Schmuck und Kultur im Südwesten bekannt ist. Bauwerke aus acht Jahrhunderten prägen die historische Innenstadt; der Marktplatz und der Münsterplatz zählen zu den schönsten Plätzen in Süddeutschland. Malerisch am Fuße der Schwäbischen Alb und der Dreikaiserberge gelegen, ist Schwäbisch Gmünd ein Ort mit Atmosphäre und fast schon mediterraner Lebensqualität. die alte Reichsstadt und älteste Stauferstadt Schwäbisch Gmünd hat ein außergewöhnlich reiches historisches Erbe und ein ganz besonderes Traditionsbewusstsein. Die romanische Johanniskirche mit ihren skurrilen Fresken, mittelalterliche Fachwerkbauten und üppige Barockhäuser reihen sich zu einer beeindruckenden Einheit aneinander. Nur ein Steinwurf entfernt steht die älteste Hallenkirche Süddeutschlands, das Heilig-Kreuz-Münster. Einst der Stolz des aufstrebenden, selbstbewussten Bürgertums der ehemals Freien Reichsstadt ist das Parlerbauwerk auch heute noch geistlicher und weltlicher Mittelpunkt. Ein kleiner Stadtspaziergang durch die historische Innenstadt erschließt dem Besucher von hier aus ein kunsthistorisches Schatzkästlein: Skulpturen, Fassadenmalereien oder Heiligenfiguren; manche davon verborgen in schmalen Gassen, in Häusernischen und stillen Winkeln. Allerdings sollte man sich Zeit nehmen für Schwäbisch Gmünd.

Seit dem Mittelalter ist Schwäbisch Gmünd auch wegen seines Gold- und Silberhandwerks bekannt; daher der heutige Beiname Gold- und Silberstadt. Doch dieses Handwerk war in den letzten hundert Jahren sehr krisenanfällig. In der Folge siedelten sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Betriebe der Metallwarenindustrie bis hin zur Brillenoptik an. Schwäbisch Gmünd liegt im Zentrum Süddeutschlands in der Region Ostwürttemberg, 50 Kilometer von der Landeshauptstadt Stuttgart entfernt, im Ostalbkreis. Die Stadt ist so reich an sakralen und weltlichen Kunstwerken, dass der eilig Durchreisende nur das besonders Augenfällige erfassen kann. Dennoch hat er dann nur einen Bruchteil dessen gesehen, was jedem Gmünder sonst noch ans Herz gewachsen ist.

Die Grät, die Fuggerei, das Amtshaus des Spitals zum Heiligen Geist, das Kornhaus oder der Kreuzweg hinauf zum St. Salvator. Auch die liebenswürdig-lebensfrohen Gmünder sollte man kennenlernen und mit ihnen in gemütlicher Runde zusammensitzen. Selten gibt es ein Wochenende, an dem nicht gemeinsam gefeiert wird. Besonderer Höhepunkt des städtischen Festkalenders sind in jedem Jahr die Jahrgangsfeste, die Fasnet mit ihrem "Festival der schrägen Töne", dem Guggenmusiktreffen, aber auch das Festival Europäische Kirchenmusik, das jährlich im Sommer in den romanischen, gotischen und barocken Kirchen der Stadt einen besonderen Kunstgenuss bietet. Zudem ist Schwäbisch Gmünd die "Hauptstadt des zeitgenössischen Schattenspiels" und auch eine aktive Kleinkunstszene bereichert den Kulturreigen.

Der außergewöhnliche Charakter Schwäbisch Gmünds in der Verbindung von Tradition, Geschichte und Kreativität und Innovation wird auch bei der Landesgartenschau im Jahr 2014 seinen Niederschlag finden; die historische Innenstadt soll eng mit den Gartenschau-Projekten, den Blumen- und Pflanzenausstellungen und den Grünflächen der Schau verwoben werden. Ein „Grünes Band“ wird die Innenstadt durchziehen.