Von der Idee bis zur Ausstellung

Wie alles begann

Am 12. Dezember 2016 fiel der Startschuss für das außergewöhnliche Architekturprojekt „16 Stationen“. Bei einem Treffen der 16 (Ober-) Bürgermeister wurde per Los entschieden, wer mit welchem Architekturbüro zusammenarbeiten wird. Bei der Ziehung der Lose folgte man dem natürlichen Verlauf der Rems: Beginnend mit der Quelle bis hin zur Mündung durften sich die Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen für einen der dunkelblauen Umschläge in der Losbox entscheiden.

Die Zuordnung sieht wie folgt aus:

Essingen – Harris + Kurrle Architekten, Stuttgart; Mögglingen – Brandlhuber +, Berlin; Böbingen an der Rems – Staab Architekten, Berlin; Schwäbisch Gmünd – Florian Nagler Architekten, München; Lorch – Hild und K Architekten, München; Plüderhausen – Uwe Schröder Architekt, Bonn; Urbach – Achim Menges / Jan Knippers, Stuttgart; Schorndorf – Schneider+Schumacher, Frankfurt am Main; Winterbach – Burger Rudacs Architekten, München; Remshalden – Schulz und Schulz, Leipzig; Weinstadt – su und z Architekten, München; Korb – Studio Rauch, München; Kernen im Remstal – Kuehn Malvezzi, Berlin; Fellbach – Barkow Leibinger, Berlin; Waiblingen – Jürgen Mayer H. und Partner, Berlin; Remseck am Neckar – Christoph Mäckler Architekten, Frankfurt am Main

Alle (Ober-) Bürgermeister zeigten sich sehr zufrieden und erwarteten mit Spannung die 16 namhaften Architekten aus ganz Deutschland, die einen Tag später zu einem ersten Kennenlernen ins Remstal kamen. Gemeinsam machte man eine Erkundungstour durch die Kommunen, um die geplanten Standorte zu besichtigen.

Ausstellungseröffnung in Schorndorf

Knapp zwei Jahre vor dem Starttermin der Remstal Gartenschau 2019 haben am 7. Mai 2017 die 16 Architekten in Schorndorf ihre Entwürfe für das einzigartige Projekt „16 Stationen“ präsentiert. Bis 2019 entsteht in allen 16 Gartenschau-Kommunen eine außergewöhnliche Landmarke. Ob Kapelle, Haus oder Pavillon – jedes Architekturbüro hat sich eine ganz besondere Installation für die ihm zugewiesene Gemeinde ausgedacht. Inspiriert von den kleinen weißen Kapellen im süddeutschen Raum werden in den kommenden Monaten Orte der Begegnung heranwachsen, die die Städte und Gemeinden auf ganz besondere Weise miteinander verknüpfen werden. Rund 500 Besucherinnen und Besucher kamen zur Eröffnung ins „Röhm“, um die Entwürfe und Ideen der Architekten zu bestaunen. Darunter zahlreiche Politikerinnern und Politiker aus der Region, Gartenschau-Fans und interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Ausstellungsraum im Röhm in Schorndorf

Ausstellungseröffnung in Stuttgart

Aufgrund der großen Nachfrage wurde das Architekturprojekt „16 Stationen“ erneut ausgestellt. Dieses Mal in Stuttgart. Am 10. Juli 2017 fand die feierliche Eröffnung in den Räumlichkeiten des Bund Deutscher Architekten (BDA) statt. Kuratorin Jórunn Ragnarsdótir präsentierte noch einmal die einzelnen Entwürfe der Architekturbüros vor und gab den Besuchern schon einen kleinen Vorgeschmack auf das, was im Gartenschau-Jahr 2019 im Remstal zu sehen sein wird.

Ausstellungsraum im BDA in Stuttgart